Datum: 18/01/2026 um 01:09 Uhr
Alarmierungsart: DME, Sirene
Einsatzart: Einsatz Groß Brand
Einsatzort: Heckenbeck, Methfesselstraße
Fahrzeuge: DLAK 13-30-10, ELW 13-11-10, HLF10 13-48-10, HLF11 13-48-11, KDOW 13-10-10, MTW 13-17-10, RTW 55-83-5
Weitere Kräfte: Abschnittsleiter Nord/Ost, Bürgermeister, Feuerwehr Ackenhausen, Feuerwehr Altgandersheim, Feuerwehr Clus, Feuerwehr Dankelsheim, Feuerwehr Einbeck, Feuerwehr Gehrenrode, Feuerwehr Gremsheim, Feuerwehr Heckenbeck, Feuerwehr Helmscherode, Feuerwehr Seboldshausen, Feuerwehr Wolperode, Polizei, Rettungsdienst, Stadtbrandmeister, Wasserwerke Stadt Bad Gandersheim
Einsatzbericht:
Die Ortsfeuerwehr Heckenbeck wurde gegen 00:49 Uhr mit dem Stichwort „brennt Komposthaufen am Haus“ alarmiert. Bei der Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass sich der Brand bereits hinter der hölzernen Fassade ausgebreitet hatte. Daraufhin wurde umgehend die Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie der Drehleiter nachalarmiert. Parallel dazu leitete die Ortsfeuerwehr Heckenbeck den Löschangriff ein.
Die Aufgabe der Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim bestand darin, mithilfe der Drehleiter sowie einer Motorsäge beziehungsweise Rettungssäge die hölzerne Fassade zu öffnen, um das Feuer anschließend gezielt ablöschen zu können. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug stellte Atemschutzgeräteträger sowohl für die Drehleiter als auch für die Brandbekämpfung und speiste zudem die Drehleiter mit Wasser.
Das zweite Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug stellte ebenfalls Atemschutzgeräteträger für die Brandbekämpfung und versorgte die zwischenzeitlich nachalarmierte Drehleiter aus Einbeck mit Wasser. Die Wasserversorgung erfolgte über den Löschzug 2 der Stadt Bad Gandersheim, der das Wasser aus einer Zisterne über eine Wasserförderstrecke zum Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug förderte.
Der Einsatzleitwagen übernahm die Einsatzleitung, die Einsatzstellendokumentation sowie den Funkkontakt zur Einsatzleitstelle Northeim. Die San-Gruppe stellte mit dem Rettungswagen den Eigenschutz der eingesetzten Kräfte sicher.
Luftbilder zur Lagebeurteilung erhielt die Einsatzleitung durch die Drohnen der Ortsfeuerwehr Seboldshausen sowie des Fachzuges Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit.
Durch die Fachgruppe Einsatzstellenhygiene der Ortsfeuerwehr Dankelsheim, unterstützt von den Ortsfeuerwehren Gehrenrode und Helmscherode, wurden die eingesetzten Atemschutzgeräteträger entkleidet und mit frischer Einsatzbekleidung ausgestattet.
Nachdem die gesamte Holzfassade durch die Feuerwehr abgetragen worden war, konnte nach über dreieinhalb Stunden intensiver Arbeit „Feuer aus“ gemeldet werden.








Text: J.Deutsch (Pressegruppe FF GAN) / Bilder: Pressegruppe FF GAN, K.U.-Roßtock, Lennart Lohrenz
